Burg Falkenstein

Spuren deutscher Rechtsgeschichte

lg_falkensteinÜber der Selke erhebt sich mit dem Falkenstein eine der eindrucksvollsten Burgen des Harzes. Im 12. Jh. gegründet, hat sie alle Zeitläufe überdauert und ihre mittelalterliche Grundanlage bewahrt. Starke Mauern, verwinkelte Tore oder der große Turm zeugen von der regionalen Bedeutung der Grafen von Falkenstein. Im 13. Jh. soll – so die Legende – Eike von Repgow auf dem Falkenstein den „Sachsenspiegel“, das wohl berühmteste deutschsprachige Rechtsbuch, verfasst haben. „Wer zuerst kommt – mahlt zuerst“: Dieses geflügelte Wort aus Eikes Buch kennt wohl jeder. Im 15. Jh. übernahmen die Herren von der Asseburg die Herrschaft. Als Preußischer Oberjägermeister und Chef des Hofjagdamtes lud Graf Ludwig I. 1843 die gekrönten Häupter von Preußen, Sachsen und Hannover zur „Dreikönigsjagd“.

Seit 1946 ein Museum, kann man heute restaurierte Räume wie den Rittersaal, die Alte Küche oder die Burgkapelle besichtigen. Ausstellungen informieren über die Geschichte der Burg und den „Sachsenspiegel“.

Im Sommerhalbjahr zeigt der Falkenhof Greifvögel im freien Flug. Eindrucksvoll sind die Geschwindigkeit des Federspiels oder der Sturzflug des Adlers.

Neben der musealen Ausstellung finden auf dem Falkenstein unterschiedliche Veranstaltungen wie Vortragsabende, Konzerte oder das traditionelle Burgfest Anfang Oktober statt.

Burg und Museum sind Teil der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt.

November bis März: Di. bis So. 10.00–16.30 Uhr,
April bis Oktober: 10.00–18.00 Uhr

Kontakt

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Museum Burg Falkenstein · Burg Falkenstein 1
06543 Falkenstein/Pansfelde

Telefon: 03 47 43 / 53 55 90
E-Mail: falkenstein@sds-burg-falkenstein.de
Website: www.burg-falkenstein.de